Am Samstag war es dann so weit...Meine Zeit in den USA war abgelaufen und ich musste ins Flugzeug nach San Francisco steigen um mich dort mit Mama und Uwe zu treffen.
Wie natürlich zu erwarten liefen beim Abschied wieder sehr viele Tränen und ein paar Freunde sind vorher noch bei meinem Haus vorbeigekommen um sich zu verabschieden.
Die 10 Monate waren viel zu schnell vorbei und eigentlich kann ich es immer noch nicht richtig glauben, dass wir jetzt schon am Flughafen sitzen und in gut drei Stunden in den Flieger nach Hause steigen... Möchte ich nach Hause... Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Eine gute Freundin hat vor meiner Reise zu mir gesagt:
"Du weißt, dass du in zehn Monaten wieder zuhause bist, aber du weißt nicht, wann du wieder in die USA zurückkommen kannst, also genieße jeden Moment den du dort hast."
Am Anfang habe ich diese Wort nicht so wirklich zu schätzen gewusst und erst als es dem Ende zuging, wurde mir bewusst wie Recht sie damit hatte. Ich wusste von Anfang an, dass ich bereits einen Rückflug gebucht hatte und meine Familie und Freunde schon "sehr bald" wieder sehen würde, aber ich weiß nicht, wann ich bzw. Mama das Geld und die Zeit habe wieder zurückzukommen und ob die Freundschaften alle so gehalten haben und immer noch Verbindungen bestehen.
Hier habe ich mich an alles gewöhnt und es ist mein neues zuhause geworden, auch wenn nicht alles zufriedenstellend war und Wehnsen auf einmal in einer top Lage lag im Vergleich zu Suquamish. Die Scheu abgeworfen fremde Leute anzusprechen, die später meine Freunde geworden sind, in einer mir nicht so gut bekannten Sprache zu sprechen, Produkte zu kaufen, die gut dreimal so groß waren wie in Deutschland und und und.
Das alles soll nicht heißen, dass ich nicht wieder nach Hause zurück möchte oder mich nicht auf Freunde und Familie freue! Mein Herz wohnt jetzt an zwei Orten und ein Teil wird immer für Amerika schlagen.
Jetzt aber zum Bericht der letzten Tage!
Nach dem Abschied in Seattle und einer Menge Taschentüchern bin ich nach gut zwei Stunden in San Francisco gelandet und wurde von Mama und Uwe in Empfang genommen. Danach wurde mein Gepäck ins Hotel gebracht und nach einem Restaurant Ausschau gehalten, bei dem wir Abendbrot essen können. In einer Passage war dann BJ's, welches wir so gut fanden, dass wir dort jeden Tag gegessen hatten. Den Honey-Crisp Chicken Salat without Chicken kann ich nur empfehlen, aber eigentlich ist dort alles der Knaller. Wenn ihr dazu mal die Chance bekommt dort zu essen, lasst sie euch nicht entgehen und bestellt den Pizookie als Dessert. Das ist ein Cookie in einer kleinen Pizzaform gebacken, der dann mit Eis obendrauf serviert wird. Sehr lecker so warm und dann die kalte Eiscreme.
Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Bus zur Golden Gate Bridge und zu Fuß dann auf die Brücke. Das ganze Wochenende war es sehr windig und man konnte kaum Bilder machen, auf denen das Haar nicht im Gesicht war.
Nach Bildern und einer atemberaubenden Aussicht ging es mit Bus und Bahn zur Kreuzung von Haight und Ashbury. Ich hatte im Englischunterricht ein kurzes Referat über diese Kreuzung gehalten und wollte sie dann gerne einmal live sehen. Leider sah es auf den Bildern viel aufregender und spannender aus, als dann in echt. Von der damaligen Hippie- Bewegung war nicht mehr viel übrig geblieben und das einzig Hippie mäßige waren die Schilder, die Marihuana verkauften und die eigenwilligen Klamotten, die man in einigen Läden erwerben konnte. Es wurde also schnell ein Bild von der Kreuzung gemacht und weiter ging es zum berühmten Schokoladenladen Ghiradelli, den mir Janet und Rachel empfohlen hatten. Alles war sehr überteuert und brechend voll, aber der Strawberry Chocolate Hot Fudge Sundae war sehr lecker. Es tat in der Seele weh, wenn man zugucken musste, wie sie bei der Zubereitung mehrere komplett fertige Becher weggeworfen hatten, nur weil sie aus versehen Nüsse auf die Schlagsahne gemacht hatten, anstatt einfach die Sahne zu entfernen und diese dann noch einmal auf das Eis zu spritzen...
Nach der riesigen Portion, die auch geteilt werden musste, ging es dann weiter zum Wasser und in die Schlage von der Cable Car. Die berühmte Attraktion lockt jeden Tag viele Besucher an und vor allem an einem Sonntag war natürlich die Hölle los. Nach einer Stunde im eisigen Wind stehen hatten wir es dann geschafft und los ging die wilde Fahrt auf und ab die Berge von San Francisco. Wenn dort jemandem einmal die Bremsen versagen, hat man auch ein riesiges Problem... Am Ende des Tages ging es dann wie immer zu BJ's und dann ab ins Bett.
Montag ging es dann mit dem Auto in die Stadt ans Wasser und dann zu Fuß weiter zum Coit Tower, Poblic Viewing und zum Pier 39. Am Pier lagen viele Seelöwen auf einem Steg und haben ein ganz schönes Theater gemacht und ihren dicken Bauch zur Show gestellt. Am Pier waren ganz viele kleine Geschäfte in der Market street und Unmengen an Besuchern waren dort unterwegs.
Danach ging die Tour weiter und nach einem kleinen stop bei Espresso, der in einem kleinen Schläfchen für mich endete und Uwe führte uns mit Bus und Bahn zu den wichtigsten Plätzen in San Francisco.
Heute ging es dann noch einmal mit dem Auto über die Golden Gate Bridge und nach Sausalitos, ein kleines Städtchen auf der anderen Seite vom Wasser von SF. Dann ging es noch Lombard Street herunter, welche eine sehr schöne Straße im Herzen von SF ist, die in kleinen Schlangen den Berg herunter führt. Viele Touristen haben dort gewartet, um sich mit ihrem Auto zwischen den Buchsbäumen hindurchzuschlängeln.
Natürlich mussten wir noch ein letztes mal bei BJ's essen und zack ging es mit unseren insgesamt 120 kg Gepäck zum Flughafen und hier sitze ich nun mit meinem Leben in mehr als zwei Koffer verteilt und bereit wieder in die "Wirklichkeit" zurückzufliegen. Ein Auge, das weint und eins das lacht.
Bilder kommen, wenn ich wieder zuhause bin.
Dienstag, 17. Juni 2014
Donnerstag, 12. Juni 2014
Graduation
Alle laufen ein
Das typische "wir werfen unsere Cap" :D
Janina und ich
Mama, Uwe und ich
Die Familien vereint
Rachel mal wieder als Foto bomb unterwegs
Ricky und ich
Beccy, Mataya, Ricky, ich und Rachel
Rachel trägt die Verantwortung :P
Die drei Mädels
bei meinem Goodbye BBQ
Kristine, Ashleyy und Lexi
Hailey und Julia
Rachel, Bella und Erick
Lexi, die King Kong spielt
Ricky muss es natürlich nach machen
Beim Lagerfeuer
Hoch hinaus zur Spitze vom Space Needle
Das Menü
Die Aussicht
Mein Essen yummy
Alki beach auf der anderen Seite von Seattle
Hier muss jemand aber ordentlich wässern im Sommer... :D
Pizza essen mit Ramona nahe meinem Haus
Die letzten zwei Tage...
So schon wieder so viel passiert in den letzten Tagen...
Nach Prom und Kanada stand dann Graduation auf dem Programm. Die begeisterten High School Musical Fans wissen sicher schon wie das ganze ausgesehen haben sollte, aber da hier in Poulsbo nicht ganz so viel los ist, war alles etwas kleiner und weniger aufregend, trotzdem musste ich mir ein Tränchen schon verkneifen, als wir alle in einer Reihe einmarschiert sind und auf unseren Stühlen platzgenommen haben. Gegen fünf haben sich alle Seniors vor der Turnhalle versammelt und es wurden Kärtchen mit unseren Namen verteilt, die wir später dann dem Redner geben mussten, der unseren Namen der Menge vorgelesen hat. Nach einem Gruppenbild in der Gym hatten wir alle etwas Zeit für uns um Bilder mit anderen Senior zu machen oder so wie ich auf meine Schwester zu warten, denn wie immer bei so wichtigen Events, vergisst man irgendetwas und in meinem Fall war es der Tassel, den man von der rechten Seite der Cap auf die linke Seite der Cap wechselt, wenn man graduaded. Allison war so lieb und ist noch einmal schnell nach Hause geflitzt und hatte ihn mir geholt. Danach lief dann alles reibungslos und wir haben uns alle in einer Reihe aufgestellt und sind ins Stadium einmarschiert. Nachdem der Schulleiter und andere wichtige Personen ihre Reden gehalten hatten und Mr. Miller uns allen noch einmal mitgeteilt hatte, wie sehr er Kinder und vor allem Freshman doch verabscheut, war der große Moment dann endlich gekommen. Unsere Namen wurden der Reihe nach aufgerufen und wir konnten unser Diploma, was sich später als leerer Umschlag entpuppte, vom Schulleiter Miller entgegennehmen. Nach der Zeremonie wurde dann für etwa eine Stunde Bilder mit Familie und Freunden gemacht und dann ging es auch schon los zur grad Night. Das ist eine, von Eltern organisierte Party, die direkt nach Graduation statt findet, dass keiner etwas dummes anstellt und erst trinkt und dann noch fährt oder sonst etwas dummes anstellt. Wo und was stattfindet soll eigentlich bis zur Ankunft ein Geheimnis bleiben, aber eine Schülerin hat die Überraschung mit einem Facebook- Post ruiniert. Ich wusste allerdings schon vorher wo es hingeht und war daher nicht allzu enttäuscht. Nach der Ankunft gab es erst Pasta und dann konnten wir schwimmen gehen, Laser Tag spielen oder in großen Gummibällen durch die Gegend rollen. Auch, wenn es am Anfang nach einer Menge Spaß anhört, war es doch etwas langweilig, wenn man nicht schwimmen gehen konnte, weil viele nicht wussten, dass sie Badesachen mitnehmen sollten... Gegen halb zwei ging es dann bowlen für die nächsten drei Stunden, was nach vier Durchgängen aber auch an Interesse verlor. Zum Glück gab es dann Pizza und wir hatten eine kurze Pause bevor wir tanzen gehen konnten/ mussten. Morgens um vier gab es dann erst Frühstück und dann kam ein Hypnotiseur, der uns eine Show vorgeführt hat. Wir waren alle super müde und viele lagen nur noch auf den Stühlen und wollten nach Hause in ihr Bett. Um sechs, ja sechs Uhr morgens ging es dann endlich in den Bus und nach Hause und um sieben war ich dann endlich im Bett und habe einen neuen Rekord im Schlafen aufgestellt, denn ich habe bis nachmittags um sechs gar nicht von meiner Umgebung mitbekommen und tief und fest in meinem Bettchen geschlummert :D Danach ging es dann zu einer Freundin und an den Strand für ein Lagerfeuer, was mir erst einmal schön die weißen Schuhe versaut hat, die dann allerdings durch Bleichmittel und einen Waschgang wieder wie neu aussahen :D
Die Woche habe ich viel mit Freunden unternommen und am Montag waren Janet, Allison, Lian und ich noch in Seattle beim Space Needle und haben dort erst Mittag gegessen und dann noch die Aussicht genossen. Nach einem kurzen Stopp am Alki beach ging es wieder auf die Fähre nach Hause. Der erste Koffer ist schon längst gepackt und auch der zweite ist heute gut gefüllt worden. Ich habe mich auch schon von einigen Freunden verabschiedet, was natürlich wie immer sehr tränenreich war. Ricky hat schon gesagt, dass ich so viel weine in letzter Zeit, dass ich einen Wasserpark versorgen könnte :D
Morgen ist auch sin mein letzter richtiger Tag hier in Poulsbo und ich möchte und kann es eigentlich gar nicht wahr haben. Am Anfang vergingen die Tage so zäh und langsam, dass ich dachte, dass dieses Jahr wohl nie enden wird, aber in der Mitte war plötzlich alles anders und ich kann mich noch allzu genau an den Countdown auf meinem Handy erinnern, der 160 Tage angezeigt hat und hier sitze ich jetzt mit einem Tag... Ich habe so viele wunderschöne Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt und bin so froh, dass meine Mutter mir dieses Jahr ermöglicht hat. Ich habe nicht nur eine neue Sprache fließend sprechen gelernt und dafür Deutsch vergessen, nein ich bin auch persönlich gewachsen, habe gelernt Probleme ins Auge zu schauen und alleine zu lösen und Freunde fürs Leben gefunden. Auch, wenn nicht alle Erfahrungen immer positiv waren, ich habe alles gemeistert und das ohne die Hilfe von meiner Mutter. Ich bin selbstständiger geworden und auch selbstsicherer. Endlich kann ich meine Kinokarte alleine kaufen :D Mama weiß wovon ich rede :D Eine Freundin hat gesagt, dass es sich komisch anfühlt sein zuhause zu verlassen um nach Hause zu fahren... Damit hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch, wenn ich mir am Anfang gesagt habe, dass das hier niemals mein zuhause werden könnte, bin ich jetzt traurig und nicht wie erwartet froh, dass es bald wieder nach Deutschland geht. Ich muss mein neues Leben hier zurücklassen, das ich mir in den 10 Monaten so mühevoll aufgebaut habe. Der erste Schultag, an dem ich mich wie ein hilfloses Reh im Scheinwerferlicht eines LKWs gefühlt habe, meine ersten Versuche Englisch zu reden und alle haben mich ermutigt und gesagt, dass mein Englisch ja schon sehr gut sei und ich mir keine Sorgen machen sollte, der erste Schulball, wo alle so komisch getanzt haben und ich kein Gesicht kannte, meine ersten Tage in der neuen Familie, die sich dann als nicht so toll herausstellte und ich mich eine neue Familie gesucht habe,... Ich könnte wahrscheinlich die nächsten Seiten noch so weiter machen, aber ihr habt ja alle meinen Blog verfolgt und wisst wie es mir ergangen ist.
Ich rate jedem, der die Möglichkeit hat ein Jahr im Ausland zu verbringen es auch zu tun egal wie groß die Bedenken sind. Ich glaube meine Mutter würde mir zustimmen, dass ich überhaupt nicht nach Amerika wollte und am liebsten zuhause geblieben wäre! Ich hatte Angst, dass meine Freunde mich vergessen und ich nur ein Jahr meines Lebens verschwende, aber selbst, wenn es euch nicht so gut gefällt, wie die Organisation es euch verspricht, es wird eines der besten und definitiv das aufregendste Jahr eures Lebens werden. Ihr wisst nie was als nächstes passieren wird oder wem ihr als nächstes begegnet... Ich gebe ehrlich zu, dass dieses Jahr nicht so war, wie ich es mir gedacht und auch erhofft hatte, aber trotzdem sitze ich jetzt hier vor meinem Computer und würde am liebsten meine Koffer wieder auspacken und einfach hier bleiben. Man kann es sich schlecht vorstellen, wenn man noch nie so ein Jahr im Ausland verbracht hat, aber man baut Verbindungen auf und gerade am Ende hat man einen Freundeskreis und so viele andere Sachen gefunden, die einem ans Herz gewachsen sind. Zehn Monate sind so schnell vorbei und ich rate jedem dem diese Chance geboten wird, sie zu nutzen und das beste daraus zu machen. Klar jeder hat mal einen schlechten Tag und Heimweh, oder wie ich schlechte Monate in denen er nur noch nach Hause möchte, aber es wird das Abenteuer eures Lebens!!!
In diesem Sinne: Vielen Dank Mama, dass du mir das alles ermöglichst hast <3
Samstag geht dann mein Flieger nach San Francisco und Mama, Uwe und ich verbringen dort noch ein paar Tage, bevor es Dienstag endgültig nach Hause geht. Der nächste Eintrag folgt :D
Nach Prom und Kanada stand dann Graduation auf dem Programm. Die begeisterten High School Musical Fans wissen sicher schon wie das ganze ausgesehen haben sollte, aber da hier in Poulsbo nicht ganz so viel los ist, war alles etwas kleiner und weniger aufregend, trotzdem musste ich mir ein Tränchen schon verkneifen, als wir alle in einer Reihe einmarschiert sind und auf unseren Stühlen platzgenommen haben. Gegen fünf haben sich alle Seniors vor der Turnhalle versammelt und es wurden Kärtchen mit unseren Namen verteilt, die wir später dann dem Redner geben mussten, der unseren Namen der Menge vorgelesen hat. Nach einem Gruppenbild in der Gym hatten wir alle etwas Zeit für uns um Bilder mit anderen Senior zu machen oder so wie ich auf meine Schwester zu warten, denn wie immer bei so wichtigen Events, vergisst man irgendetwas und in meinem Fall war es der Tassel, den man von der rechten Seite der Cap auf die linke Seite der Cap wechselt, wenn man graduaded. Allison war so lieb und ist noch einmal schnell nach Hause geflitzt und hatte ihn mir geholt. Danach lief dann alles reibungslos und wir haben uns alle in einer Reihe aufgestellt und sind ins Stadium einmarschiert. Nachdem der Schulleiter und andere wichtige Personen ihre Reden gehalten hatten und Mr. Miller uns allen noch einmal mitgeteilt hatte, wie sehr er Kinder und vor allem Freshman doch verabscheut, war der große Moment dann endlich gekommen. Unsere Namen wurden der Reihe nach aufgerufen und wir konnten unser Diploma, was sich später als leerer Umschlag entpuppte, vom Schulleiter Miller entgegennehmen. Nach der Zeremonie wurde dann für etwa eine Stunde Bilder mit Familie und Freunden gemacht und dann ging es auch schon los zur grad Night. Das ist eine, von Eltern organisierte Party, die direkt nach Graduation statt findet, dass keiner etwas dummes anstellt und erst trinkt und dann noch fährt oder sonst etwas dummes anstellt. Wo und was stattfindet soll eigentlich bis zur Ankunft ein Geheimnis bleiben, aber eine Schülerin hat die Überraschung mit einem Facebook- Post ruiniert. Ich wusste allerdings schon vorher wo es hingeht und war daher nicht allzu enttäuscht. Nach der Ankunft gab es erst Pasta und dann konnten wir schwimmen gehen, Laser Tag spielen oder in großen Gummibällen durch die Gegend rollen. Auch, wenn es am Anfang nach einer Menge Spaß anhört, war es doch etwas langweilig, wenn man nicht schwimmen gehen konnte, weil viele nicht wussten, dass sie Badesachen mitnehmen sollten... Gegen halb zwei ging es dann bowlen für die nächsten drei Stunden, was nach vier Durchgängen aber auch an Interesse verlor. Zum Glück gab es dann Pizza und wir hatten eine kurze Pause bevor wir tanzen gehen konnten/ mussten. Morgens um vier gab es dann erst Frühstück und dann kam ein Hypnotiseur, der uns eine Show vorgeführt hat. Wir waren alle super müde und viele lagen nur noch auf den Stühlen und wollten nach Hause in ihr Bett. Um sechs, ja sechs Uhr morgens ging es dann endlich in den Bus und nach Hause und um sieben war ich dann endlich im Bett und habe einen neuen Rekord im Schlafen aufgestellt, denn ich habe bis nachmittags um sechs gar nicht von meiner Umgebung mitbekommen und tief und fest in meinem Bettchen geschlummert :D Danach ging es dann zu einer Freundin und an den Strand für ein Lagerfeuer, was mir erst einmal schön die weißen Schuhe versaut hat, die dann allerdings durch Bleichmittel und einen Waschgang wieder wie neu aussahen :D
Die Woche habe ich viel mit Freunden unternommen und am Montag waren Janet, Allison, Lian und ich noch in Seattle beim Space Needle und haben dort erst Mittag gegessen und dann noch die Aussicht genossen. Nach einem kurzen Stopp am Alki beach ging es wieder auf die Fähre nach Hause. Der erste Koffer ist schon längst gepackt und auch der zweite ist heute gut gefüllt worden. Ich habe mich auch schon von einigen Freunden verabschiedet, was natürlich wie immer sehr tränenreich war. Ricky hat schon gesagt, dass ich so viel weine in letzter Zeit, dass ich einen Wasserpark versorgen könnte :D
Morgen ist auch sin mein letzter richtiger Tag hier in Poulsbo und ich möchte und kann es eigentlich gar nicht wahr haben. Am Anfang vergingen die Tage so zäh und langsam, dass ich dachte, dass dieses Jahr wohl nie enden wird, aber in der Mitte war plötzlich alles anders und ich kann mich noch allzu genau an den Countdown auf meinem Handy erinnern, der 160 Tage angezeigt hat und hier sitze ich jetzt mit einem Tag... Ich habe so viele wunderschöne Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt und bin so froh, dass meine Mutter mir dieses Jahr ermöglicht hat. Ich habe nicht nur eine neue Sprache fließend sprechen gelernt und dafür Deutsch vergessen, nein ich bin auch persönlich gewachsen, habe gelernt Probleme ins Auge zu schauen und alleine zu lösen und Freunde fürs Leben gefunden. Auch, wenn nicht alle Erfahrungen immer positiv waren, ich habe alles gemeistert und das ohne die Hilfe von meiner Mutter. Ich bin selbstständiger geworden und auch selbstsicherer. Endlich kann ich meine Kinokarte alleine kaufen :D Mama weiß wovon ich rede :D Eine Freundin hat gesagt, dass es sich komisch anfühlt sein zuhause zu verlassen um nach Hause zu fahren... Damit hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch, wenn ich mir am Anfang gesagt habe, dass das hier niemals mein zuhause werden könnte, bin ich jetzt traurig und nicht wie erwartet froh, dass es bald wieder nach Deutschland geht. Ich muss mein neues Leben hier zurücklassen, das ich mir in den 10 Monaten so mühevoll aufgebaut habe. Der erste Schultag, an dem ich mich wie ein hilfloses Reh im Scheinwerferlicht eines LKWs gefühlt habe, meine ersten Versuche Englisch zu reden und alle haben mich ermutigt und gesagt, dass mein Englisch ja schon sehr gut sei und ich mir keine Sorgen machen sollte, der erste Schulball, wo alle so komisch getanzt haben und ich kein Gesicht kannte, meine ersten Tage in der neuen Familie, die sich dann als nicht so toll herausstellte und ich mich eine neue Familie gesucht habe,... Ich könnte wahrscheinlich die nächsten Seiten noch so weiter machen, aber ihr habt ja alle meinen Blog verfolgt und wisst wie es mir ergangen ist.
Ich rate jedem, der die Möglichkeit hat ein Jahr im Ausland zu verbringen es auch zu tun egal wie groß die Bedenken sind. Ich glaube meine Mutter würde mir zustimmen, dass ich überhaupt nicht nach Amerika wollte und am liebsten zuhause geblieben wäre! Ich hatte Angst, dass meine Freunde mich vergessen und ich nur ein Jahr meines Lebens verschwende, aber selbst, wenn es euch nicht so gut gefällt, wie die Organisation es euch verspricht, es wird eines der besten und definitiv das aufregendste Jahr eures Lebens werden. Ihr wisst nie was als nächstes passieren wird oder wem ihr als nächstes begegnet... Ich gebe ehrlich zu, dass dieses Jahr nicht so war, wie ich es mir gedacht und auch erhofft hatte, aber trotzdem sitze ich jetzt hier vor meinem Computer und würde am liebsten meine Koffer wieder auspacken und einfach hier bleiben. Man kann es sich schlecht vorstellen, wenn man noch nie so ein Jahr im Ausland verbracht hat, aber man baut Verbindungen auf und gerade am Ende hat man einen Freundeskreis und so viele andere Sachen gefunden, die einem ans Herz gewachsen sind. Zehn Monate sind so schnell vorbei und ich rate jedem dem diese Chance geboten wird, sie zu nutzen und das beste daraus zu machen. Klar jeder hat mal einen schlechten Tag und Heimweh, oder wie ich schlechte Monate in denen er nur noch nach Hause möchte, aber es wird das Abenteuer eures Lebens!!!
In diesem Sinne: Vielen Dank Mama, dass du mir das alles ermöglichst hast <3
Samstag geht dann mein Flieger nach San Francisco und Mama, Uwe und ich verbringen dort noch ein paar Tage, bevor es Dienstag endgültig nach Hause geht. Der nächste Eintrag folgt :D
Mittwoch, 4. Juni 2014
Wie die Zeit vergeht...
Nach langer, langer Zeit hört ihr auch mal wieder etwas von mir. Ich hatte in den letzten Wochen so viel um die Ohren und leider keine Zeit mich hinzusetzten und euch etwas zu berichten :/ Dafür kommt jetzt ein langer Bericht, denn endlich ist hier mal ein bisschen mehr passiert :D
Wir sind mit der Familie ein verlängertes Wochenende nach Forks, den nationalen Regenwald und den an den pazifischen Ozean gefahren und haben uns dort ein wenig die Landschaft angeguckt. Es ging Samstagmorgen los und wir haben uns die größten Bäume hier in der Umgebung angeguckt. Nach gut zwei Stunden waren wir da und mir wurde schon schwindelig, wenn ich von unten nach oben geguckt habe... Sie waren leider auch zu groß um komplette Bilder von ihnen zu machen, egal wie weit ich zurückgegangen bin. Danach ging es noch dichter in den Wald und wir haben uns die Hall of Moss angeguckt. Es war schön es einmal gesehen zu haben und auch überwältigend wie riesig diese Bäume werden können. Danach sind wir dann nach Forks gefahren, was allerdings mehr al enttäuschend war! Twilight wurde dort auch gar nicht wirklich gedreht, weil die Steuern zu hoch waren, sondern in einem Ort in Kanada. In Forks selbst ist auch der Hund verfroren und dort gibt es wirklich nichts, also sogar Wehnsen wirkt dagegen wie eine Großstadt. Wir haben nur kurz in einem Fanartikelladen angehalten und haben dort Mittag gegessen und haben uns dort nicht länger aufgehalten. Außer der Umgebung und dem Strand LaPush gibt es dort nichts, also wirklich nichts zu sehen!!! Gegen Nachmittag ging es dann weiter zum pazifischen Ozean, der dort ganz in der Nähe ist. Wir hatten ein Hotel direkt am Meer und hatten eine wunderschöne Aussicht über den fast 1km breiten Strand. Allerdings haben die Autos etwas gestört. Ja ihr habt richtig gelesen, hier dürfen Autos an den Strand. Sonst müsste man ja so weit laufen und alles tragen. Die Amis sind schon gemütlich. Wir haben noch einen Spaziergang am Strand gemacht und sind dann zu einem Mexikaner essen gegangen wo die milde Salse mich schon an meinen Grenzen bei der Verträglichkeit von Schärfe gebracht hat :D Am Sonntag waren Janet und ich erst eine Runde am Strand laufen und dann hatten wir uns Pferde gemietet und sind am Strand ausgeritten. Es war für mich natürlich nicht so der Knüller, da es nur mit einer Gruppe im Schritt hin und zurück ging, aber trotzdem schön mal wieder auf einem Pferd zu sitzen. Danach ging es dann auch schon wieder nach Hause und Montag wurden dann Hausaufgaben und alles mögliche erledigt, da es Memorial Day war und wir deswegen keine Schule hatten.
Das nächste spannende Event war dann, als Mama und Uwe endlich hier angekommen waren. Ich konnte sie leider nicht vom Flughafen abholen, aber gerade als sie am Hotel ankamen, sind Ricky und ich gerade in die Einfahrt eingebogen und ich habe im Auto angefangen wie ein kleiner Kind zu springen und bin noch im Fahren aus dem Auto gesprungen. Es war Schritttempo, als macht euch keine Sorgen und es ist nichts passiert :D Die Türen gingen viel zu langsam auf und endlich konnte ich die beiden wieder in die Arme schließen. Natürlich flossen wieder ein paar Tränen, aber nicht so viele wie bei meinem Abflug. Die beiden haben ihre Koffer schnell im Zimmer abgestellt und dann ging es nach Downtown Poulsbo, was allerdings nicht lange gebraucht hat, da es hier nicht viel zu sehen gibt. Abends ging es dann noch schick Essen und schon war der Tag wieder rum. Am Freitag hatte ich dann endlich meinen letzten Schultag, da ich den kommenden Montag nicht in der Schule sein würde, weil Mama, Uwe und ich nach Kanada gefahren sind.
Allerdings war Samstag noch der Abend aller Abends, welcher mich allerdings nicht soooo überzeugt hatte. Es war PROM!!! Morgens wurde erst noch gemütlich geduscht und dann ging es um Frisör für Haare und Make up. Ricky hatte mich um halb vier zuhause abgeholt und es ging zur Waterfront Bilder machen. Dort hatte sich so ziemlich der ganze Jahrgang verabredet und man konnte ein Meer aus bunten Kleidern sehen. Danach ging es dann zur Fähre und ab zum Restaurant. Dort konnten wir unseren Füßen dann erstmal eine Pause geben, denn die ganze Zeit in den High Heels zu laufen, war ganz schön schmerzhaft und am liebsten hätte ich gar keine Schuhe mehr angezogen, was ich beim Ball dann auch gemacht habe. Um halb neun ging es dann zum Hotel und die Party konnte beginnen, wobei es nicht so toll und aufregend war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Trotzdem hatte ich eine wunderschöne Zeit und habe es genossen so schick auszusehen und Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, denn ich habe ja nur noch gut eine Woche hier und dann geht es schon wieder nach Hause :( Wie die Zeit doch vergeht...
Am Sonntagmorgen ging es dann mit Mama und Uwe nach Kanada, wobei wir gefühlt mehr shoppen waren als alles andere, aber man musste das nörgelnde Kind ja bei Laune halten, nachdem sie sogar Fahrrad fahren musste, was echt eine Höchststrafe für mich ist :D Wir haben uns die Stadt ein wenig angeguckt und haben eine wunderschöne Fahrradtour um einen kleine Insel, Waldregion mit angrenzendem Strand gemacht oder was es auch immer war und sogar mir hatte se sehr gut gefallen. Landschaftlich war es wunderschön dort und man hatte viel anzugucken.
Dienstagmorgen ging es dann noch zu einem Park, wo man angeblich über eine sehr lange und sehr hohe Hängebrücke gehen konnte, aber es stellte sich dann heraus, dass sie sehr gut mit Photoshop umgehen konnten und aus der 10 Meter langen Brücke eine 30 Meter lange Brücke gezaubert hatten. Ich hatte damit allerdings kein Problem, da ich immer noch mit Höhenangst zu kämpfen habe und schon Panik hatte, dass mein Leben irgendwo im nirgendwo in Kanada endet und ich dann von Bären und Eichhörnchen zerlegt werde :P Aber wir haben es alle gemeistert und danach ging es noch eine kurze Strecke durch den Wald, wobei man viele Stufen überwinden musste, was das Ganze ganz schön anstrengend gemacht hatte. Schwups war das Wochenende dann auch schon wieder rum und heute musste ich noch einmal zur Schule mein Jahrbuch anholen und zur graduation practice. Wir müssen alle einen bestimmten Weg und Reihenfolge einlaufen und uns hinsetzen und das wurde heute dann geübt. Danach ging es noch zu einem gemeinsamen BBQ und alle haben sich gegenseitig die Jahrbücher unterschrieben. Allerdings sehen diese nicht so traurig aus wie die vom Ratse, sondern bestehen aus 200 Seiten und vielen Bilder und Text, wobei sie es trotz Vorlage geschafft haben meinen Namen mehrere Male falsch zu schreiben. Eigentlich ist es doch ganz einfach... L-O-U-I-S-A B-U-S-S-E. Keine zwei -s im Vornamen oder ein -e am Ende von LouisA, nicht Louisse :D
Morgen habe ich dann so etwas wie ein Abschluss BBQ mit Freunden und Familie und Freitag ist dann der große Tag, den man schon so oft in den amerikanischen Filmen gesehen hat... Ich bin schon ein wenig aufgeregt und hoffe, dass alles gut geht und ich meine Cap nicht verliere oder hinfalle...
Wir sind mit der Familie ein verlängertes Wochenende nach Forks, den nationalen Regenwald und den an den pazifischen Ozean gefahren und haben uns dort ein wenig die Landschaft angeguckt. Es ging Samstagmorgen los und wir haben uns die größten Bäume hier in der Umgebung angeguckt. Nach gut zwei Stunden waren wir da und mir wurde schon schwindelig, wenn ich von unten nach oben geguckt habe... Sie waren leider auch zu groß um komplette Bilder von ihnen zu machen, egal wie weit ich zurückgegangen bin. Danach ging es noch dichter in den Wald und wir haben uns die Hall of Moss angeguckt. Es war schön es einmal gesehen zu haben und auch überwältigend wie riesig diese Bäume werden können. Danach sind wir dann nach Forks gefahren, was allerdings mehr al enttäuschend war! Twilight wurde dort auch gar nicht wirklich gedreht, weil die Steuern zu hoch waren, sondern in einem Ort in Kanada. In Forks selbst ist auch der Hund verfroren und dort gibt es wirklich nichts, also sogar Wehnsen wirkt dagegen wie eine Großstadt. Wir haben nur kurz in einem Fanartikelladen angehalten und haben dort Mittag gegessen und haben uns dort nicht länger aufgehalten. Außer der Umgebung und dem Strand LaPush gibt es dort nichts, also wirklich nichts zu sehen!!! Gegen Nachmittag ging es dann weiter zum pazifischen Ozean, der dort ganz in der Nähe ist. Wir hatten ein Hotel direkt am Meer und hatten eine wunderschöne Aussicht über den fast 1km breiten Strand. Allerdings haben die Autos etwas gestört. Ja ihr habt richtig gelesen, hier dürfen Autos an den Strand. Sonst müsste man ja so weit laufen und alles tragen. Die Amis sind schon gemütlich. Wir haben noch einen Spaziergang am Strand gemacht und sind dann zu einem Mexikaner essen gegangen wo die milde Salse mich schon an meinen Grenzen bei der Verträglichkeit von Schärfe gebracht hat :D Am Sonntag waren Janet und ich erst eine Runde am Strand laufen und dann hatten wir uns Pferde gemietet und sind am Strand ausgeritten. Es war für mich natürlich nicht so der Knüller, da es nur mit einer Gruppe im Schritt hin und zurück ging, aber trotzdem schön mal wieder auf einem Pferd zu sitzen. Danach ging es dann auch schon wieder nach Hause und Montag wurden dann Hausaufgaben und alles mögliche erledigt, da es Memorial Day war und wir deswegen keine Schule hatten.
Das nächste spannende Event war dann, als Mama und Uwe endlich hier angekommen waren. Ich konnte sie leider nicht vom Flughafen abholen, aber gerade als sie am Hotel ankamen, sind Ricky und ich gerade in die Einfahrt eingebogen und ich habe im Auto angefangen wie ein kleiner Kind zu springen und bin noch im Fahren aus dem Auto gesprungen. Es war Schritttempo, als macht euch keine Sorgen und es ist nichts passiert :D Die Türen gingen viel zu langsam auf und endlich konnte ich die beiden wieder in die Arme schließen. Natürlich flossen wieder ein paar Tränen, aber nicht so viele wie bei meinem Abflug. Die beiden haben ihre Koffer schnell im Zimmer abgestellt und dann ging es nach Downtown Poulsbo, was allerdings nicht lange gebraucht hat, da es hier nicht viel zu sehen gibt. Abends ging es dann noch schick Essen und schon war der Tag wieder rum. Am Freitag hatte ich dann endlich meinen letzten Schultag, da ich den kommenden Montag nicht in der Schule sein würde, weil Mama, Uwe und ich nach Kanada gefahren sind.
Allerdings war Samstag noch der Abend aller Abends, welcher mich allerdings nicht soooo überzeugt hatte. Es war PROM!!! Morgens wurde erst noch gemütlich geduscht und dann ging es um Frisör für Haare und Make up. Ricky hatte mich um halb vier zuhause abgeholt und es ging zur Waterfront Bilder machen. Dort hatte sich so ziemlich der ganze Jahrgang verabredet und man konnte ein Meer aus bunten Kleidern sehen. Danach ging es dann zur Fähre und ab zum Restaurant. Dort konnten wir unseren Füßen dann erstmal eine Pause geben, denn die ganze Zeit in den High Heels zu laufen, war ganz schön schmerzhaft und am liebsten hätte ich gar keine Schuhe mehr angezogen, was ich beim Ball dann auch gemacht habe. Um halb neun ging es dann zum Hotel und die Party konnte beginnen, wobei es nicht so toll und aufregend war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Trotzdem hatte ich eine wunderschöne Zeit und habe es genossen so schick auszusehen und Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, denn ich habe ja nur noch gut eine Woche hier und dann geht es schon wieder nach Hause :( Wie die Zeit doch vergeht...
Am Sonntagmorgen ging es dann mit Mama und Uwe nach Kanada, wobei wir gefühlt mehr shoppen waren als alles andere, aber man musste das nörgelnde Kind ja bei Laune halten, nachdem sie sogar Fahrrad fahren musste, was echt eine Höchststrafe für mich ist :D Wir haben uns die Stadt ein wenig angeguckt und haben eine wunderschöne Fahrradtour um einen kleine Insel, Waldregion mit angrenzendem Strand gemacht oder was es auch immer war und sogar mir hatte se sehr gut gefallen. Landschaftlich war es wunderschön dort und man hatte viel anzugucken.
Dienstagmorgen ging es dann noch zu einem Park, wo man angeblich über eine sehr lange und sehr hohe Hängebrücke gehen konnte, aber es stellte sich dann heraus, dass sie sehr gut mit Photoshop umgehen konnten und aus der 10 Meter langen Brücke eine 30 Meter lange Brücke gezaubert hatten. Ich hatte damit allerdings kein Problem, da ich immer noch mit Höhenangst zu kämpfen habe und schon Panik hatte, dass mein Leben irgendwo im nirgendwo in Kanada endet und ich dann von Bären und Eichhörnchen zerlegt werde :P Aber wir haben es alle gemeistert und danach ging es noch eine kurze Strecke durch den Wald, wobei man viele Stufen überwinden musste, was das Ganze ganz schön anstrengend gemacht hatte. Schwups war das Wochenende dann auch schon wieder rum und heute musste ich noch einmal zur Schule mein Jahrbuch anholen und zur graduation practice. Wir müssen alle einen bestimmten Weg und Reihenfolge einlaufen und uns hinsetzen und das wurde heute dann geübt. Danach ging es noch zu einem gemeinsamen BBQ und alle haben sich gegenseitig die Jahrbücher unterschrieben. Allerdings sehen diese nicht so traurig aus wie die vom Ratse, sondern bestehen aus 200 Seiten und vielen Bilder und Text, wobei sie es trotz Vorlage geschafft haben meinen Namen mehrere Male falsch zu schreiben. Eigentlich ist es doch ganz einfach... L-O-U-I-S-A B-U-S-S-E. Keine zwei -s im Vornamen oder ein -e am Ende von LouisA, nicht Louisse :D
Morgen habe ich dann so etwas wie ein Abschluss BBQ mit Freunden und Familie und Freitag ist dann der große Tag, den man schon so oft in den amerikanischen Filmen gesehen hat... Ich bin schon ein wenig aufgeregt und hoffe, dass alles gut geht und ich meine Cap nicht verliere oder hinfalle...
Maggy, Lexi, Ricky und ich
Ricky <3 und ich
Alyssa, ich, Jil und Amanda
Meine Haare
Ricky und ich
Laura, Julia, Rachel als Foto bomb und ich
Leah, Rachel und McKenna :D
Was soll ich dazu noch sagen...
Ramona und ich beim Cap dekorieren
Die High School in Forks
Der Fanshop in Forks
Eine Fork von Forks
Der Regenwald
Lian, Allison und ich
Hall of Moos
Unser Hotel am Strand
Unsere Aussicht vom Balkon
Panoramaaufnahme am Strand
Die Hängebrücke des Todes
In Kanada
mein neues Sweatshirt (leider etwas groß, aber super bequem)
Endlich wieder vereint
Natürlich waren wir mal wieder etwas shoppen, aber es war ein Outlet zur unserer Verteidigung
Abends im Hotel
In Kanada/ Vancouver
Sportlich unterwegs
Die Skyline von Vancouver
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